Geschichte der Bürgerstiftung Leutkirch

Bereits im Jahr 2008 kam Rosemarie Miller-Weber, Vorstandsvorsitzende der Leutkircher Bank, auf die Verwaltung der Stadt Leutkirch zu mit dem Vorschlag, eine Bürgerstiftung ins Leben zu rufen. Form nahm das Ganze dann im November 2012 an, als der Verwaltungsausschuss mit der Bildung einer Arbeitsgruppe beauftragt wurde. Diese tagte zum ersten Mal im Juni 2013. In dieser Gruppe arbeiteten für die Stadtverwaltung Martin Bendel und Julia Panzram mit, die Leutkircher Banken waren durch Rudolf Dentler und Thomas Zwerger (Leutkircher Bank), Walter Braun (Kreissparkasse Leutkirch) und Herbert Kühnbach (BW-Bank) vertreten. Als Experten wurden Kurt Lillich, Raimund Haser, Dieter Hummel und Hans-Peter Künst zugezogen. 

Am 19. November 2013 war es soweit: Im Foyer des Rathauses fand die Gründungsversammlung der Leutkircher Bürgerstiftung statt. Das Stiftungskapital von 330 000 Euro steuerten 37 Gründungsstifter bei, 175 000 Euro kamen hierbei von Bürgern aus Leutkirch und Umgebung, 155 000 Euro wurden von Unternehmen und Institutionen bereitgestellt. Stiftungsvorstand und Stiftungsrat wurden gewählt. Die Bürgerstiftung Leutkirch wurde am 27. November 2013 durch das Regierungspräsidium Tübingen offiziell anerkannt, die Übergabe der Urkunde erfolgte am 26. März 2014 durch den Regierungspräsidenten Hermann Strampfer.